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Mit Hudaki begegnen wir
Glück und Leid in einem ukrainischen Karpatendorf.
Uralte Balladen erzählen von Liebe und Verrat,
Freundschaft und Krieg, guten und erdrücken-den
Traditionen. Sie kommen aus dem Volk, wurden nie
aufgeschrieben, und haben sich doch seit Jahrhunderten
kaum verändert. Die Stimmen von Katia und Olga gehen
unter die Haut, unterstützt werden sie von fünf
Musikan-ten mit ihren traditionellen Instrumenten:
Geige, Hirtenflöte, Taragot, Baraban, Cymbalum und
Kontrabass.
Und immer wieder löst sich die Musik vom Gesang und hebt
ab, zu wilden, archaischen Tänzen.
In der Heimat der Hudaki leben Ukrainer, Ungarn,
Rumänen, Roma und Juden auf engem Raum zusammen und die
musikalischen Grenzen verlaufen fließend. Wozu sich
ethnisch abgrenzen, in einer Region, die innerhalb der
letzten hundert Jahre gut sechs Mal die
Staatszugehörigkeit gewechselt hat?
Die Hudaki treten seit fünf Jahren in der Ukraine und im
westlichen Ausland auf . Spontaner, authentischer
Aus-druck mit emotionaler Tiefe. Hudaki spielt die Lieder
und Tänze aus dem Chustjets-Tal in Transkarpatien, so
wie sie seit vielen Gene-ration an Hochzeiten und Festen erklingen.
Hudaki, das sind Mischas Kapriolen, die kein Bartok
aufschreiben und kein Konservatorium unterrichten kann,
und das sind Katias alte, traurige und spöttische
Lieder, die zauberhafte Stimme der jungen Olga, das sind
auch Vasia, Bodgdan, Jura und Volodia, die das alles
singen und spielen, ohne je eine Partitur gesehen zu
haben.
Katia Shpenovych: Gesang
Olga Senynets: Gesang
Vassia Rushchak: Baraban, Sopilka
Misha Shutko: Geige
Yura Bukovynets: Klarinette, Taragot, Floiar, Drymba
Volodia Korolenko: Cymbalum
Vitalyk Kovacs: Bayan, Cymbalum
Volodia Tischler: Gitarre, Kontrabass |